Bad Schandauer Parkhotel zeigt Cartoons Alter Meister

Über Lust und Liebe lachen

Bis Ende April 2024 sind im Bad Schandauer Parkhotel an der Elbe rund 50 Cartoons zum Thema Liebe, Lust und andere Katastrophen zu sehen. Anlässlich des Frauentags feierte das Publikum mit dem karikatur-begeisterten Hotel-Chef Ralf Thiele (links) und der Galerie Komische Meister eine Midissage. Die Besucher wählen bis 8. März ihren Favoriten. Im Rennen sind Werke der Altmeister Barbara Henniger, Renate Alf, Petra Kaster, BECK, Lutz Richter, Uwe Krumbiegel, Erich Rauschenbach, Klaus Stuttmann, Axel Bierwolf, Rainer Schade, Reiner Schwalme, Mario Lars und Rudi Hurzlmeier. 

 

Frau. Macht. Mann

Cartoons über Liebe, Lust und andere Katastrophen

 Parkhotel Bad Schandau

Rudolf-Sendig-Straße 12

01814 Bad Schandau

Tägl. 8 - 20 Uhr / Eintritt frei!


Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2024 mit Ausstellung in Radeburg

Deutschland komisch Vaterland!

Damit überzeugte Philipp Sturm die Jury (Bildrechte: Philip Sturm/Komische Meister Dresden)
Damit überzeugte Philipp Sturm die Jury (Bildrechte: Philip Sturm/Komische Meister Dresden)

Der aus Leipzig stammende Karikaturist Philipp Sturm ist der Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger 2024. Eine elfköpfige Jury unter Vorsitz der Radeburger Bürgermeisterin Michaela Ritter ermittelte aus über 370 eingereichten Werken den Sieger. 75 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb. Dieser trägt in

diesem Jahr das Motto „Deutschland komisch Vaterland!“ und beschäftigt sich mit den merkwürdigen Zuständen in der Republik der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Unter anderem berichten Mitteldeutscher Rundfunk, Sächsische Zeitung und ARD-Tagesschau.

Publikumsandrang bei der Eröffnung in Radeburg (Foto: Mario Süßenguth/Galerie Komische Meister)
Publikumsandrang bei der Eröffnung in Radeburg (Foto: Mario Süßenguth/Galerie Komische Meister)

Sieger Philipp Sturm  studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Informatik. Außerdem absolvierte er ein Abendstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Der 48-Jährige lebt und arbeitet im Bereich zwischen Kunst, Humor und Informatik und ist kreativer Kopf der Software- und Designfirma pingpool.

Preisgeldstifterin Maike Sanktjohanser von Petz REWE Radeburg und Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger Philipp Sturm aus Leipzig (Foto: Robert Rösler/Heimatmuseum Radeburg)
Preisgeldstifterin Maike Sanktjohanser von Petz REWE Radeburg und Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger Philipp Sturm aus Leipzig (Foto: Robert Rösler/Heimatmuseum Radeburg)

 

 

Während der Ausstellung zum aktuellen Wettbewerb mit rund 80 Karikaturen

wird der Heinrich-Zille-Publikumspreis vergeben. Besucher können dabei in der

Schau ihren Liebling küren. Die Ideenwerk Radeburg GmbH stiftet dafür fünfhundert Euro.

 

Künstlerinnen und Künstler im Wettbewerb um den Publikumspreis 2024:

Adam, Renate Alf, Yousef Alimohamma, Rüdiger Anderka (Rüdi), Axel Hörnig (lexatoon), Thomas Bäder,  Tonguç Baykurt, Axel Bierwolf, Alain Bonnas, Stefanie Bräuning-Orth, Karl-Heinz Brecheis, Michi Brezel, Stephan Buße (BuBe), Burkhard Fritsche (BURKH), Rainer Demattio, Rainer Ehrt, Bernd Eisert, Jürgen Esser, Tim Feicke, Marco Finkenstein, Timm Gossing, Gösta vom Felde, Marcus Gottfried, Katharina Greve, Sven Häberlein, Pascal Heiler, Andreas Hetze, Anton Heurung, Michael Holtschulte, Olaf Hörning, Helmut Jacek, Peter Jäckel, Steffen Jacob, Steffen Jahsnowski, Monika Järvekülg (Ingeborg), Petra Kaster, Matthias Kiefel, Volker Kischkel (Mock), Norman Klaar, Hans Koppelredder, kriki, Uwe Krumbiegel, Kai Kühne, Yvonne Kuschel, Mario Lars, Michael Ley (Michel), Thomas Luft, Nadia Menze, Rebecca Meyer, Clemens Moses, Agostino Natale (Ago), Nel, Daniel Noll, Jasmin Nölling (Miné), OL, Axel Prange (Arghxsel), RABE, Erich Rauschenbach, Lutz Richter (RIL), Jan Rieckhoff, George Riemann, Rainer Schade, Almuth Schierwater, Klaus Schikora, Bettina Schipping, Heiner Standfuß, Kai Tempel, Rhea Uhlig, Beatrix von Velsen (Vauvau), Roland Weiß, Holger Weyrauch, Ulrike Wodner

 

Öffnungszeiten Ausstellung 

Di. 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr

Do. 10 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr

1. und 3. Samstag im Monat von 14 - 16 Uhr

 

Gruppen nach Vereinbarung. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

 

Kontakt

Heimatmuseum Radeburg

Heinrich-Zille-Str. 9

01471 Radeburg

Tel.: 035208 96175

035208 96170

museum@radeburg.de


Karikaturen hören

Der große Meister der Karikatur, Henry Büttner, feierte gerade seinen 95. Geburtstag. Der Sachse schuf zeitlose Zeichnungen, mit schwarzer Tusche auf Papier (siehe Abb. links), deren grandioser Humor oft ohne jede Silbe auskommt. Ohne gesprochene Worte  von Henry Büttner müssen auch seit jeher viele leben, die hartnäckig fragen, weil sie von ihm mehr wissen wollen über sein Schaffen und seine Sicht aufs Leben. Das Feature von MDR Kultur nähert sich dem Künstler launig und angemessen - deshalb die Empfehlung zum Hören hier auf dieser Seite: "Das bin doch nicht ich, oder? - Der Karikaturist Henry Büttner", MDR Kultur, dauert etwa eine Stunde.


Cartoon-Graf siegt

Lo Graf von Blickensdorf aus Berlin hat den Publikumspreis der Cartoon-Ausstellung "Nicht quatschen, machen!" gewonnen. Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung stiftete die Handwerkskammer Dresden, die die Schau gemeinsam mit der Galerie Komische Meister ausrichtete. Jury-Sieger und weitere Gewinner sind Barbara Henniger, Jan Kunz, Erich Rauschenbach und Uwe Krumbiegel. Glückwunsch den Meistern der Karikatur! 


Handwerk - sehr komisch

Auserwählte Lieblinge unserer gerade sehr erfolgreich zu Ende gegangenen großen Karikaturenschau "Nicht quatschen, machen!" sind aktuell im QF neben der Dresdner Frauenkirche zu sehen (UG, gegenüber Dresden Information). Ein wundervolles Gemeinschaftswerk von Handwerkskammer Dresden, njumii und Galerie Komische Meister Dresden.


Bier, Benzin & böse Bilder

Jan Kunz (Mitte) hat nicht nur den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2023 erhalten. Jetzt stellt er die besten Bilder aus seiner Werkstatt im Radeburger Museum aus - für Jan Kunz die erste Personalausstellung überhaupt. Der Flöhaer, Jahrgang 1963, zeichnet seit jeher, arbeitete lange in einer Werbeagentur und wirkt jetzt freischaffend als Illustrator und Cartoonist.  


Sie haben Lust auf eine Karikaturenschau?

Wer lacht, gewinnt!

Die besten und garantiert lustigsten Cartoons finden Deutschlands Karikaturenfans in unseren regelmäßig veranstalteten  Wettbewerbsausstellungen. Danach können sich Institutionen, Vereine, Museen oder Privataussteller die thematischen Schauen ins eigene Haus holen - um so neues oder angestammtes Publikum anzulocken. Unsere Zeichnerinnen und Zeichner treffen den Nagel immer auf den Kopf - mit der Erfahrung: wer lacht, gewinnt Lebensqualität Als Galerie Komische Meister Dresden stehen wir jederzeit für Fragen zur Verfügung. Ob Liebe, Tod, Mobilität, Gesundheit, Genuss, Handwerk oder Gesellschaftskritik - jedes Gebiet hat es verdient, humorvoll aufs Korn genommen zu werden. 

 

Kontakt für Events, Ausstellungen, Wettbewerbe:

galeriekomischemeister@web.de


Damenwahl in Männerhand

Bundeskanzler Scholz erhält das von Karikaturistin Barbara Henniger signierte Siegerbild "Damenwahl" aus den Händen des Handwerkskammer-Präsidenten Jörg Dittrich. Die Galerie Komische Meister kuratiert die Schau im njumii Foto: André Wirsig/HWK Dresden
Bundeskanzler Scholz erhält das von Karikaturistin Barbara Henniger signierte Siegerbild "Damenwahl" aus den Händen des Handwerkskammer-Präsidenten Jörg Dittrich. Die Galerie Komische Meister kuratiert die Schau im njumii Foto: André Wirsig/HWK Dresden

Pures Gold von der Volksbank Pirna - mit großer Cartoon-Schau

Rette sich, wer kann!

Cartoonist Lutz Richter aus Radebeul siegte mit dieser Karikatur, dotiert mit 1 Unze Feingold
Cartoonist Lutz Richter aus Radebeul siegte mit dieser Karikatur, dotiert mit 1 Unze Feingold
Ulrike Wodner aus Leipzig erreichte damit Platz zwei - und erhielt 1/2 Unze Feingold
Ulrike Wodner aus Leipzig erreichte damit Platz zwei - und erhielt 1/2 Unze Feingold

Die Volksbank Pirna und die Galerie Komische Meister Dresden gehen mit Humor gegen die Krise an. Lutz Richter, Ulrike Wodner, Ralf Böhme, Jan Kunz und Mario Lars heißen die Jury-Sieger des Karikaturen-Wettbewerbs „Sächsisch vergoldet“. Das Thema für den Jahreswettbewerb 2023 lautet: „Rette sich, wer kann“. Über 60 Karikaturistinnen und Karikaturisten aus ganz Deutschland folgten dem Aufruf und lieferten über 300 ausgezeichneten Werke zum Thema. Die besten 90 Karikaturen sind jetzt im Foyer der Volksbank in Pirna zu sehen. Außerdem entstand ein hochwertiger Katalog mit den Karikaturen, den es exklusiv in den Filialen der Volksbank zu kaufen gibt. Der Erlös wird einem guten Zweck gespendet.

Karikaturist Ralf Böhme aus Bad Liebenstein freut sich aufgrund dieses Werkes über 1/4 Unze Feingold
Karikaturist Ralf Böhme aus Bad Liebenstein freut sich aufgrund dieses Werkes über 1/4 Unze Feingold

Sächsisch Vergoldet 2023

"Rette sich, wer kann!"

 

Volksbank Pirna 

Gartenstraße 36, 01796 Pirna

 

Montag bis Donnerstag: 8.30 bis 18 Uhr

Freitag: 8.30 bis 14 Uhr

 

Eintritt frei!

 


Cartoon-Wettbewerbsausstellung im Dresdner Bildungszentrum njumii

Mit Liebe zum Handwerk

Die Siegerkarikatur von Barbara Henniger
Die Siegerkarikatur von Barbara Henniger

Die Karikatur "Damenwahl" von Barbara Henniger gewinnt den Cartoon-Jury-Preis der Handwerkskammer Dresden! Platz zwei belegt ein Werk von Jan Kunz, Platz drei eine Zeichnung von Erich Rauschenbach.  Gemeinsam mit der Galerie Komische Meister lobte die Institution voriges Jahr den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Wettbewerb "Nicht quatschen, machen!" aus. 100 Künstler schickten rund 500 Werke ein. Die besten 80 sind jetzt bis September 2023 im Bildungszentrum njumii der Handwerkskammer zu sehen. Das Publikum kann dort seinen Liebling küren. Dieser Sieger wird zur Finissage geehrt. MDR berichtet hier, Freie Presse hier 


Jan Kunz ist Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger 2023

Copyrights: Jan Kunz/Galerie Komische Meister
Copyrights: Jan Kunz/Galerie Komische Meister

Der Cartoon "Fass!" von Jan Kunz erhielt die meisten Stimmen der zwölfköpfigen Jury des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises. Im fünften Jahrgang steht der aktuelle Wettbewerb unter dem Motto "Wohl bekomm's!" und nimmt Trends und Marotten zum Thema Essen und Trinken aufs Korn. Die besten 80 Einsendungen sind jetzt gemeinsam mit dem Siegerwerk im Heimatmuseum der Stadt Radeburg zu sehen (Eröffnung mit Preisverleihung am Sonntag, 15. Januar 2023, 11 Uhr, Ratssaal Radeburg). Über den Preisträger aus Flöha/Sachsen berichten der Mitteldeutsche Rundfunk, das Sachsenradio, MDR Kultur und die Freie Presse sowie der Radeburger Anzeiger. Heinrich Zille selbst würdigte MDR Kultur zu dessen 165. Geburtstag am 10. Januar 2023.


Publikumssieger in Hagen

Das Publikum im LWL-Freilichtmuseum Hagen begeistert sich mehrheitlich für diesen Cartoon von Miguel Fernandez. Glückwunsch an den Sieger!
Das Publikum im LWL-Freilichtmuseum Hagen begeistert sich mehrheitlich für diesen Cartoon von Miguel Fernandez. Glückwunsch an den Sieger!

Von Mai bis Oktober 2022 konnte das Publikum über seinen Liebling in der Karikaturenausstellung "Handwerk hat doppelten Boden!" im LWL-Freilichtmuseum Hagen abstimmen. Die meisten lachten über die Zeichnung von Miguel Fernandez. Hier die Laudatio von Mario Süßenguth (Galerie Komische Meister Dresden):

 

Auf den ersten Blick zeigt unser preisgekröntes Werk „Die Fliese!“ ein makabres Vorkommnis in einem frisch renovierten Haus. Die Szene wirkt böse, fies und obendrein noch frauenfeindlich. Doch der zweite Blick offenbart mehr. Zunächst einmal ist keineswegs klar, dass hier eine Frau stürzt, bloß weil die Person einen Rock und blonde Haare trägt. Gewiss scheint lediglich der Dickschädel, sonst wäre der Sachschaden geringer ausgefallen.  

 

Zum anderen gilt es, die abgebildeten Geschehnisse in ihrer Zeit zu sehen – in unserer! Baumaterialien sind inzwischen ebenso knapp wie gute Handwerker. Arbeitszeit ist Lebenszeit – und in diesem Hausflur stecken eine Menge davon.

Der verzweifelte Rufer bringt mit seinem „Die Fliese!!!“ das Entsetzen unserer aktuellen Situation zum Ausdruck! Ein Mensch stürzt, aber solche Wunden sind heilbar. Der Notarzt kommt gewiss, die Handwerksfirma nicht unbedingt. Wer therapiert diese Wunde aus Stein und Putz? Woher die Rohstoffe nehmen? Die Energie? Das Gas? Den Strom? Die Hoffnung?

 

Wie viele Jahre der Verzweiflung mögen in diesem Schrei „Die Fliese!!!“ stecken? Das lange Suchen nach dem passenden Bodenbelag, endlich das Finden der grauen Kacheln in einem versteckten Baumarkt – und dann jener Glückstag, an dem der Fliesenleger oder die Fliesenlegerin eins zum anderen brachte und den Raum wie mit Zauberkräften begehbar machte. Es ist nur ein kleiner Schritt für den Handwerker, aber ein großer für seine Kundschaft!

 

Das Werk von Miguel Fernandez lässt tief ins Innere eines jenen Menschen blicken, der das Handwerk verehrt – und für den jede Fliese ein Heiligtum sein kann, wenn sie nur gut verlegt ist und die Fugen parallel sind. Wer diesen Beruf ausübt, tut dies fliesend. Ständig wird etwas verlegt, und doch ist am Ende alles noch da.

 

Das Publikum der Karikaturen- und Cartoon-Ausstellung „Handwerk hat doppelten Boden!“ erfreute sich mehrheitlich an dieser Zeichnung. Ehrlicher kann ein Preis nicht erworben sein. Doppelter Boden – das wäre auch die Lösung für das Problem des fanatischen Fliesenfreundes auf dem Bild. Vielleicht liegt unter den Trümmern der Oberfläche eine zweite Ebene, der doppelte Boden, über den sich die beiden auf dem Bild freuen können! Denn alle haben noch eine zweite Chance, wenn rechtzeitig handwerklich perfekte Rettung folgt: der Fußboden und das blonde Opfer mit Rock, dem unser uneingeschränktes Mitleid gilt.

 

Ganz herzlichen Glückwunsch an Miguel Fernandez zum Publikumspreis „Eiserner Nagel“ des LWL Freilichtmuseums Hagen für die Karikatur „Die Fliese!“

Siegerkür in Hagen: Frau Dr. Hufschmidt (Mitte), Herr Nickel (rechts) vom LWL-Freilichtmuseum und Prof. Schlößer, Vorsitzender des Freundeskreises / Foto: LWL-Freilichtmuseum Hagen
Siegerkür in Hagen: Frau Dr. Hufschmidt (Mitte), Herr Nickel (rechts) vom LWL-Freilichtmuseum und Prof. Schlößer, Vorsitzender des Freundeskreises / Foto: LWL-Freilichtmuseum Hagen

Zille-Stadt mit Münchner Witz

Heinrich-Zille-Karikaturenpreis-Gewinner Markus Grolik am Eingang seiner Personalausstellung im Radeburger Heinrich-Zille-Museum/Foto: Peter Ufer
Heinrich-Zille-Karikaturenpreis-Gewinner Markus Grolik am Eingang seiner Personalausstellung im Radeburger Heinrich-Zille-Museum/Foto: Peter Ufer

Der Münchner Cartoonist Markus Grolik zeigt sich in seiner Personalausstellung "Vom Kopf auf die Füße" von allen Seiten seines zeichnerischen Könnens - besonders mit seinen zeitlosen Karikaturen zu allen Lebenslagen, ob es nun um Liebe, Verkehr, Energie, Geschlecht, Geld oder den ganzen Rest geht. Alles Menschliche und Alltägliche dient als Vorlage für den sympathischen Verdreher der Wirklichkeit - was in diesem Falle heißt: Markus Grolik stellt die Welt vom Kopf auf die Füße. Allein das reicht heute schon, um als gerissener Witzbold zu gelten. Seine Cartoons liefern den Beweis dafür. 

 

Beim Verlag Rowohlt heißt es über den 1965 in München geborenen Künstler, der nach einem Kunststudium seit 1995 freiberuflich arbeitet: "Neben dem Illustrieren und Schreiben von Kinderbüchern sind Comics seine große Leidenschaft. So erhielt er 2004 auf dem Comicsalon Erlangen bereits zum zweiten Mal nach 1995 den ICOM Independent Comic Preis und 2003 das Atelierstipendium des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Für seine Serie um den sympathischen Privatdetektiv Perry Panther wurde er 2003 für den Deutschen Kinderkrimipreis nominiert." Jetzt ist er obendrein Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger. 

 


Bunte Fahrt ins Blaue

Zille-Preis-Gewinner Markus Grolik, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg, Michaela Ritter und Preisgeldsponsor Dirk Ohm vom IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme (von rechts nach links)
Zille-Preis-Gewinner Markus Grolik, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg, Michaela Ritter und Preisgeldsponsor Dirk Ohm vom IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme (von rechts nach links)

Unter dem Motto "Fahrt ins Blaue!" lassen die besten deutschen Cartoonistinnen und Cartoonisten ihrem Humor freien Lauf. Die neue Ausstellung zum Heinrich-Zille-Karikaturenpreis zeigt bis Anfang September 2022 über fünfzig Zeichnungen von rund fünfzig Künstlerinnen und Künstlern.

 

MDR würdigt den Sieger... 

 

"Wir haben das Motto bereits im Sommer 2021 festgelegt. Aber mit Spritpreis-Erhöhungen und Neun-Euro-Ticket-Debatte haben wir wohl mit Fahrt ins Blaue voll ins Schwarze getroffen", so die Veranstalter, die Stadt Radeburg und die Galerie Komische Meister Dresden. Vorsitzende der Karikaturenpreisjury ist die Miterfinderin des Preises, die Bürgermeisterin der Stadt Radeburg, Michaela Ritter (parteilos).

 

Die Cartoons und Karikaturen beschäftigen sich mit den Tücken der Elektromobilität, leeren Akkus und möglichen Fortbewegungsvarianten

der Zukunft. Der aktuelle Jurysieger heißt Markus Grolik aus München. Er gewann mit seinem Motiv namens "Aufladen". Das Bild überzeugte die Jury mehrheitlich. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro, gestiftet vom Hauptsponsor der Schau, dem Unternehmen IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme. 

 

Der Cartoon "Aufladen" von Markus Grolik aus München gewinnt den mit 1.000 Euro dotierten Jurypreis des Heinrich-Zille-Karikaturenwettbewerbs 2022, ausgewählt aus über 200 Einsendungen
Der Cartoon "Aufladen" von Markus Grolik aus München gewinnt den mit 1.000 Euro dotierten Jurypreis des Heinrich-Zille-Karikaturenwettbewerbs 2022, ausgewählt aus über 200 Einsendungen

 

Das Publikum kann nun wieder seinen Favoriten wählen. Dies ist direkt in der Ausstellung im Heimatmuseum Radeburg möglich, wo entsprechende Abstimmungskarten ausliegen. Die Ideenwerk Radeburg GmbH stiftet für den Sieger oder die Siegerin fünfhundert Euro.

„Dieser zweite Teil des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises gehört inzwischen fest  zum Wettbewerb dazu und gibt allen Künstlerinnen und Künstler eine Chance,

deren Werk nicht von der Jury erwählt wurde", so Jurymitglied Mario Süßenguth. Er betreibt zusammen mit Dr. Peter Ufer die Galerie Komische Meister Dresden.

 

2018 wurde der inzwischen deutschlandweit renommierte Kunstpreis als Premiere ausgeschrieben und wird seit 2019 von der Stadt Radeburg

gemeinsam mit der Galerie Komische Meister Dresden jährlich vergeben. Radeburg ist der Geburtsort des später in Berlin berühmt gewordenen Grafikers,

Malers und Fotografen Heinrich Zille (1858 bis 1929). Im Heimatmuseum Radeburg ist auch eine Kabinettschau zu Zilles Leben und Werk zu sehen. „Die tollen

Besucherreaktionen in unserem neu gestalteten Museum geben der Idee des Preises recht“, so Bürgermeisterin Michaela Ritter. „Wir glauben, dass auch dieser neue Zille-Jahrgang viele zum Lachen und Nachdenken bringen wird.“ Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost fördert das Zille-Karikaturenpreis-Projekt – so wie

bereits die Sanierung des Museumsgebäudes.


Der Hammer in Hagen!

Cartoon von Uwe Krumbiegel aus der Hagener Ausstellung "Handwerk hat doppelten Boden!"
Cartoon von Uwe Krumbiegel aus der Hagener Ausstellung "Handwerk hat doppelten Boden!"

"Handwerk hat doppelten Boden!", heißt die furiose Wettbewerbs-Schau im wunderschönen LWL-Freilichtmuseum Hagen. Die Galerie Komische Meister Dresden zeigt in Kooperation und im Auftrag des Museums im idyllischen Mäckingerbachtal über 100 Zeichnungen der Allerbesten dieses Genres. "Die lebensnahe Ausstellung thematisiert mit Bild- und Sprachwitz die unterschiedlichen Aspekte des Handwerks und der Technik", lobt die  Westfalenpost. Bis Oktober 2022 kann das Publikum in  der über zwei Etagen des Ausstellungshauses reichenden Schau seinen Cartoon-Favoriten wählen. Dotiert ist der exklusive Preis "Eiserner Nagel" mit 1.000 Euro des Fördervereins Westfälisches Freilichtmuseum Hagen e. V.

Außerdem berichten diese Medien: WDR FernsehenWestfalium und  Tach! und NHNachrichten sowie Radio Hagen.

Den Katalog gibt es im LWL-Freilichtmuseum Hagen
Den Katalog gibt es im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Um den "Eisernen Nagel" bewerben sich mit ihren Werken: adam, Renate Alf, Reinhard Alff, Axel Bierwolf, Lo Graf von Blickensdorf, Karl-Heinz Brecheis, Michi Brezel, BURKH, Steffen Butz, Rainer Demattio, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Nico Fauser, Tim Feicke, Miguel Fernandez, Barbara Henniger, Anton Heurung, Helmut Jacek, AD Karnebogen, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Peter Krüger, Uwe Krumbiegel, Frank Kunert, Jan Kunz, Mario Lars, NEL, Sylvia Nitsche, Jasmin Nölling, Mark Omerod, PetzDerBert, POLO (1959 - 2022), Erich Rauschenbach, Stefan Reibel, RIL, Berthold Ritter, Holga Rosen, Schilling & Blum, Reiner Schwalme, Tetsche, Karsten Weyershausen


Sächsisches Gold für alle

Der Pirnaer Volksbank verdanken wir die Ausstellung "Koste es, was wolle!". Diese ist aktuell in Dresden zu sehen. Alle Werke sind Einreichungen zum Volksbank-Wettbewerb "Sächsisch vergoldet". Rund 40 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich. Die Preise an die Sieger wurden jetzt unter dem Motto "Koste es, was es wolle!" vergeben. Echtes Gold gewinnen Lo Graf von Blickensdorf, Mario Lars und Lutz Richter. Uwe Krumbiegel erhält den Sonderpreis  des Aufsichtsrats und des Vorstands der Volksbank Pirna.  Der hochwertigen Katalog zur Ausstellung ist direkt in der Volksbank exklusiv zu erwerben, das Coverbild ist ein Motiv der Karikaturistin Barbara Henniger. Den Katalog gibt es auch in der Dresdner Galerie Komische Meister.

 

Galerie Komische Meister Dresden

QF-Passage an der Frauenkirche (UG neben Dresden Information)

Neumarkt 2

1067 Dresden

 

Öffnungszeiten: 

Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr

Sonntag 10 bis 15 Uhr

Montag Geschlossen

Service-Kontakt Dresden Information:

Telefon: 0351 / 501 501

Mo–Sa 10–18 Uhr, So 10–15 Uhr

 


Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträger Frank Kunert in Radeburg

Witz und Wirklichkeit

Cover eines Frank-Kunert-Kunstbandes (Verlag Hatje Cantz). Dieses Werk und viele weitere Bilder sind in der aktuellen Schau im Heimatmuseum Radeburg zu sehen, auch ein Originalmodell des Künstlers
Cover eines Frank-Kunert-Kunstbandes (Verlag Hatje Cantz). Dieses Werk und viele weitere Bilder sind in der aktuellen Schau im Heimatmuseum Radeburg zu sehen, auch ein Originalmodell des Künstlers
Sieger im Licht: Preisträger Frank Kunert mit Zille-Skulptur und Urkunde im Radeburger Museumshof         Foto: Galerie Komische Meister
Sieger im Licht: Preisträger Frank Kunert mit Zille-Skulptur und Urkunde im Radeburger Museumshof Foto: Galerie Komische Meister

Mit sichtlich großer Freude hat Frank Kunert am 24. September 2021 den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2021 entgegen genommen. Für den abendlichen Festakt im Museumshof der Zille-Geburtsstadt Radeburg war Kunert mit Ehefrau Elizabeth Clarke eigens aus Rheinland-Pfalz angereist. Vor über fünfzig Gästen - coronabedingt draußen feiernd - erzählte Kunert, wie geduldig er seine Miniatur-Modelle baut, die er dann kunstvoll in Szene setzt und fotografiert. Im Radeburger Heimatmuseum sind jetzt gut sechzig Werke aus Kunerts Kosmos zu sehen. Der Titel der Schau lautet "Witz und Wirklichkeit". Über den Preisträger berichtet die ARD mit TV-Beiträgen hier und hier. 

"Witz und Wirklichkeit - Die Welt des Frank Kunert"

Heimatmuseum Radeburg

Heinrich Zille-Straße 9

01471 Radeburg

Telefon: 035208 / 961 75 // Mail: museum@radeburg.de

Öffnungszeiten

Dienstag 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr / Donnerstag 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

Jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat 14 bis 16 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung


Schärzgeegs-Preisträger heißt Uwe Krumbiegel

Cartoonist Uwe Krumbiegel aus Sachsen gewinnt den Schärzgeegs 2021! Der mit 500 Euro dotierte Preis wird von der Firma Dr. Quendt GmbH & Co. KG gemeinsam mit unserer Galerie vergeben. Herzlichen Glückwunsch. Krumbiegels Siegermotiv wird ab Herbst 2021 die "Limiddid Eddischn" von "Säggsisch Brod" schmücken - der Russich-Brot-Variante, die getreu des heimischen Dialektes ohne harte Konsonanten auskommen muss. Über Preisgala und Ausstellung informieren wir aktuell, da auch in diesem Jahrgang das C-Wort unser aller Leben weiterhin bestimmt und teils maßgeblich beeinflusst!


Sag Ja zum Nu!

Wer ersetzt mit seinem Cartoon das Fragezeichen?
Wer ersetzt mit seinem Cartoon das Fragezeichen?

„Sa Ja zum Nu!“ (hochdeutsch: "Sag Ja zum Ja!") lautet das Motto für den aktuellen "Schärzgeegs", den die Galerie Komische Meister Dresden gemeinsam mit dem Lebensmittelhersteller Dr. Quendt auslobt.

 

Im Herbst 2021 wird mit dem Siegercartoon die dann fünfte Auflage der Limiddid-Eddischn von "Säggsisch Brod" erscheinen, inklusive Preisverleihung und großer Cartoon-Ausstellung in Dresden, hoffentlich frei von Corona-Auflagen und Gäste-Beschränkungen!

 

Noch ziert die aktuelle Verpackung das geheimnisvolle Fragezeichen. Wessen Cartoon wird ab Herbst 2021 das Knuspergebäck veredeln? Die Ausschreibung unter den besten Cartoonistinnen und Cartoonisten des Landes läuft gerade!


Frohes Fest allen, mit und ohne Haustier...

Jeder betrachtet unsere Weihnachtstraditionen anders, meint Cartoonist Uwe Krumbiegel
Jeder betrachtet unsere Weihnachtstraditionen anders, meint Cartoonist Uwe Krumbiegel

Frank Kunert überzeugt die Jury mit seinem surreal-komischen Motiv

Fotograf gewinnt Zille-Preis

"Hoch hinaus" heißt das preisgekrönte Werk des Zille-Wettbewerbs 2021               Foto/Copyrights: Frank Kunert
"Hoch hinaus" heißt das preisgekrönte Werk des Zille-Wettbewerbs 2021 Foto/Copyrights: Frank Kunert

 

Der aus Frankfurt/Main stammende Fotograf Frank Kunert erhält den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2021. Eine Jury hat aus über 400 eingereichten Werken den Sieger ermittelt. Knapp 80 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich an dem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb. Dieser trägt das Motto „Schluss mit lustig!“ und beschäftigt sich mit dem Thema „Tod und Humor“. Das sächsische Radeburg ist der Geburtsort des später in Berlin berühmt gewordenen Grafikers, Malers und Fotografen Heinrich Zille. Die mit eintausend Euro dotierte Auszeichnung wird im Mai 2021 in Radeburg übergeben.

 

So berichten Süddeutsche ZeitungWELT, ZEIT onlineRTLSächsische Zeitung und Freie Presse

 

Auf Kunerts Siegerbild „Hoch hinaus“ ist ein Treppenlift in einer alten Villa zu sehen, dessen Schienenführung durchs geöffnete Fenster bis in den Himmel führt. „Diese schon surreale Szene spitzt die verzweifelte Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode satirisch zu“, sagt die Juryvorsitzende, die Radeburger Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos). Gemeinsam mit der Galerie Komische Meister Dresden hat ihre Kommune den Preis zu Ehren Zilles im Jahr 2018 aus der Taufe gehoben.

Frank Kunert, Jahrgang 1963, arbeitet nicht wie die meisten seiner Karikaturisten- und Cartoonkollegen mit Stift und Farbe. Er baut seine satirischen Welten als verblüffend echt wirkende Miniatur-Modelle. Dann fotografiert er sie aufwändig im Studio. Kunerts Werke der Komischen Kunst haben auch international Erfolg und waren in New York und Frankreich ausgestellt. Mehrere Bücher zeigen die grotesken und skurrilen Szenen aus der Werkstatt des Künstlers.

 

„Ich freue mich riesig über die Auszeichnung“, sagt Frank Kunert. „Es ist mein erster 1. Preis, den ich bekomme. Dass er in Sachsen vergeben wird, ist für mich auch persönlich etwas Besonderes!“ Die Mutter des Künstlers stammt aus Dresden, der Vater aus Leipzig, deshalb fühle er sich Sachsen seit jeher verbunden, so der ausgebildete Fotograf, der inzwischen nahe Koblenz lebt, in Boppard am Rhein.

Sponsor des Jury-Hauptpreises ist das Unternehmen ANTEA Bestattungen. Mit der Preisverleihung im Mai 2021 wird im Radeburger Heimatmuseum die Ausstellung „Schluss mit lustig!“ eröffnet.

 

Während der geplanten Ausstellung zum aktuellen Wettbewerb mit rund 80 Karikaturen wird zusätzlich ein Heinrich-Zille-Publikumspreis vergeben. Besucher können dabei in der Schau ab voraussichtlich Frühjahr 2021 ihren Liebling küren. Die Ideenwerk Radeburg GmbH stiftet dafür fünfhundert Euro. „Das wird unsere teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler freuen, denn ein Publikumspreis ist immer Anerkennung mit breiter Zustimmung“, so Jurymitglied Mario Süßenguth. Er betreibt zusammen mit Dr. Peter Ufer die Galerie Komische Meister Dresden.

Im Heimatmuseum Radeburg ist auch eine Kabinettschau zu Zilles Leben und Werk zu sehen. „Wir sind sehr positiv überrascht von den Besucherreaktionen in unserem neu gestalteten Museum“, so Bürgermeisterin Ritter. „Leider erschwert die Pandemiebekämpfung aktuell die Präsentation.“ Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost fördert das Zille-Karikaturenpreis-Projekt – so wie bereits die Sanierung des Museumsgebäudes.

 

Das sächsische Radeburg, Geburtsort des Berliner Künstlers Heinrich Zille (1858 - 1929) vergibt den Karikaturenpreis bereits zum dritten Mal. Die Heinrich-Zille-Trophäe und die damit verbundenen Cartoon-Ausstellungen werden fachlich und inhaltlich von der Galerie Komische Meister Dresden unterstützt. 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch und in bewährter Kooperation mit:


+++Zille-Karikaturen-Preis+++

Covid19-Pandemie-Bestimmungen  sorgen für erste digitale Jury-Sitzung... MEHR


Drei Minuten BECK

BECKs Radeburger Personalausstellung "Gehänselt und gegretelt" gibt es mit freundlicher Unterstützung des Radeburger Heimatmuseums und des Künstlers nun auszugsweise in einer Drei-Minuten-Show online zu sehen: HIER oder HIER


4. Oktober: Cartoonist Matthias Kiefel gewinnt Schärzgeegs 2020

Berliner siegt säggsisch

Matthias Kiefel signiert in der QF-Passage an der Dresdner Frauenkirche die Tüte "Säggsisch Brod", die seine Siegerkarikatur ziert: "Ich esse schon ganze Wörter!", rechts neben Kiefel die Sieger-Trophäe "Q", erschaffen von P. Bock aus Groß-Mützenau
Matthias Kiefel signiert in der QF-Passage an der Dresdner Frauenkirche die Tüte "Säggsisch Brod", die seine Siegerkarikatur ziert: "Ich esse schon ganze Wörter!", rechts neben Kiefel die Sieger-Trophäe "Q", erschaffen von P. Bock aus Groß-Mützenau

Vor vollbesetzten Plätzen in der QF Passage an der Dresdner Frauenkirche hat Cartoonist Matthias Kiefel aus Berlin den ersten Säggsischen Schärzgeegs verliehen bekommen.

Die Galerie Komische Meister Dresden und der Backwarenhersteller Dr. Quendt hatten erstmals für die Sonderedition "Säggsisch Brod" eine witzige Titelkarikatur gesucht - und gefunden. 50 Karikaturistinnen und Karikaturisten hatten dafür ihre Werke eingeschickt. Nun sind die 80 besten Zeichnungen von 33 Kreativen ab sofort in der Galerie in der QF Passage zu sehen, bei täglichen Öffnungszeiten und freiem Eintritt. Unterstützung erfährt das Projekt von der Firma Dr. Quendt, von der Dresden Information und von der QF Passage an der Dresdner Frauenkirche


Zille-Geburtsstadt Radeburg zeigt Cartoons drinnen und draußen

Das Beste von BECK

"Gehänselt und gegretelt" heißt die Personalausstellung des Leipziger Zeichners und Heinrich-Zille-Karikaturenpreisträgers BECK. Knapp 70 seiner aktuell besten Cartoons werden im Heimatmuseum ausgestellt. 20 weitere Werke hängen unter freiem Himmel entlang des Marktplatzes der Zille-Geburtsstadt. Wegen Corona ist somit  erstmals ein Teil der Bilder an der frischen Luft zu sehen - kostenlos, für alle, die Radeburg besuchen! BECK gehört zu den erfolgreichsten Karikaturisten und Cartoonisten Deutschlands. Seine Zeichnungen erschienen u. a. in DIE ZEIT und erscheinen regelmäßig in der taz. Außerdem hat BECK zahlreiche Bücher veröffentlicht und wichtige Preise im Genre der Karikatur und des Cartoons gewonnen.  Die Schau  ist bis Ende 2020 im Heimatmuseum der Zille-Geburtsstadt Radeburg zu sehen. 

Heimatmuseum der Stadt Radeburg

Heinrich-Zille-Straße 9

01471 Radeburg

Telefon: 035208-4341

museum@radeburg.de

 

Dienstag 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr

Donnerstag 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

jeden 1. und 3. Samstag im Monat

von 14 bis 16 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung


Karikaturen-Open-Air auf Burg Stolpen war voller Erfolg

Über 26.000 Besucher

Exakt 26.431 Gäste kamen  von Mitte Juni bis Ende August 2020 auf Burg Stolpen und haben die Freiluft-Karikaturen "Der Nächste, bitte!" gesehen. Das hat uns Burg Stolpen nach Abschluss der Schau mitgeteilt, und die Galerie Komische Meister Dresden ist überaus glücklich, dass uns mit diesem ersten Kari-Open-Air so ein toller Erfolg gelungen ist.

 

Alle auf Burg Stolpen bei Dresden ausstellenden Cartoonistinnen und Cartoonisten haben unter dem Motto "Der Nächste, bitte!" am Heinrich-Zille-Karikaturenwettbewerb der Stadt Radeburg und der Galerie Komische Meister teilgenommen. Zielscheibe des Spotts: Wohlbefinden, Fitness, Krankheit und der Umgang mit Wahrheit. Corona hat erst jüngst ins Zentrum gerückt, wie abhängig wir alle von unserer Gesundheit und von unserem Gesundheitssystem sind.

 

Das Beste vom Besten zum Thema „Der Nächste, bitte!“ war bis Ende August 2020 unter freiem Himmel auf Burg Stolpen zu sehen. Mit Werken von Renate Alf, BECK, Olga Betermieux, Axel Bierwolf, Lo Graf von Blickensdorf, Karl-Heinz Brecheis, Uli Döring, Tim Feicke, Ruth Hebler, Petra Kaster, Uwe Krumbiegel, Jan Kunz, Mario Lars, Til Mette, Nel, OL Schwarzbach, Ari Plikat, Lutz RIL Richter, Reiner Schwalme, Tetsche.

 

Cartoon-Open-Air "Der Nächste, bitte!"

Das Beste vom Heinrich-Zille-Karikaturenpreis Radeburg 2020

Burg Stolpen

Schloßstraße 10

01833 Stolpen

 

Ausstellung bis August 2020

Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr / letzter Einlass 17.30 Uhr

Angaben zu Eintrittspreisen und aktuellen Änderungen wegen der Corona-Lage bitte direkt nachlesen unter www.burg-stolpen.org


Cartoonwettbewerb - mit Ausstellung im Herbst 2020

"Schärzgeegs" für Scherzkekse

Unsere Galerie Komische Meister hat gemeinsam mit dem Dresdner Traditionsunternehmen Dr. Quendt Cartoons zum Thema Genuss, Essen, Naschen, Süßes gesucht - frei nach dem sächsischen Motto "Mir baggen das!"

Danke an alle Einsenderinnen und Einsender, fast 50 Künstlerinnen und Künstler haben mitgemacht! Über das Siegerbild berichten wir demnächst an dieser Stelle!

Unterstützen

Auf Startnext kann aktuell jede und jeder mit wenig Geld Großes leisten und unsere Galerie in Dresden an der Frauenkirche über die Krise retten. Danke an alle, jeder Euro zählt! Eure Galeristen von den Komischen Meistern!


Auch wir sind betroffen

Corona trifft Kunst

Als Galerie Komische Meister Dresden erleben wir wie viele andere die drastischen Auswirkungen der Corona-Bekämpfung! Unsere Ausstellung mit Uwe Krumbiegel muss abgesagt werden und ist auf einen unbestimmten Termin verschoben.

Ebenso hat uns unser wichtiger und treuer Kooperationspartner ANTEA erste Termine absagen müssen, die unsere Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.

Unbetroffen sind zum Glück derzeit unsere Sommerausstellung auf Burg Stolpen mit einer Werkschau des Cartoonisten OL. Außerdem läuft die Berwerbungsphase für unseren neuen Karikaturenwettbewerb SCHERZKEKS. Auch der Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2021 ist nicht in Gefahr. Allen Freundinnen und Freunden der komischen Kunst vielen Dank für die Treue, die Unterstützung und die Zuversicht auf das Bessere, was bald kommen möge! 


Das Beste des Preises in zwei eigenen Ausstellungen

Die besten Zeichnungen des aktuellen Zille-Karikaturen-Wettbewerbs "Der Nächste, bitte!" waren im Heimatmuseum Radeburg zu sehen, mit einer kleinen Ergänzungsausstellung in Dresden an der Frauenkirche (diese bis September 2020). In Radeburg kam der Maler und Graphiker Heinrich Zille 1858 zur Welt. Seit zwei Jahren wird er mit dem Kunstpreis in der Stadt Radeburg geehrt.

Cartoon von Jan Kunz
Cartoon von Jan Kunz

Hauptsponsor der Preises war bis 2020 das Radeburger Unternehmen Megger Hagenuk KMT Kabelmesstechnik GmbH. Den Publikumspreis stiftet ein weiterer privater Sponsor, zuletzt das Radeburger Unternehmen Ideenwerk Kroemke, jetzt Ideenwerk Radeburg. Ab 2021 ist das Unternehmen ANTEA unser Hauptsponsor.

 

Heimatmuseum der Stadt Radeburg (bis 4. April 2020)

Heinrich-Zille-Straße 9

01471 Radeburg

Telefon: 035208-4341

museum@radeburg.de

Öffnungszeiten:

Dienstag 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr

Donnerstag 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

jeden 1. und 3. Samstag im Monat

von 14 bis 16 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung

 

Galerie Komische Meister Dresden

QF-Passage Dresden (UG neben Dresden Information)

Neumarkt 2

1067 Dresden

Öffnungszeiten: 

Dienstag bis Samstag 10 bis 18 Uhr

Sonntag 10 bis 15 Uhr

Montag Geschlossen

Service-Kontakt Dresden Information:

Telefon: 0351 / 501 501

Mo–Sa 9–18 Uhr


Juryentscheidung für die Verleihung am 12. Januar 2020

BECK erhält Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2020

Mit seiner Karikatur "Landversorgung" hat der Leipziger Zeichner BECK die Jury des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises überzeugen können, ausführlicher Bericht hier. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wird ihm feierlich am 12. Januar 2020 in Radeburg verliehen, wo der Grafiker und Maler Heinrich Zille 1858 zur Welt kam. Ein mit 500 Euro dotierter Publikumspreis wird ab der Eröffnung der Cartoon-Ausstellung ermittelt und im Juni in Berlin an den Sieger vergeben. Über den aktuellen Preisträger berichten die Leipziger VolkszeitungSächsische Zeitung, Freie Presse,  Süddeutsche Zeitung, BZ Berlin, Berliner Morgenpost, RTL Online und t-online, berlin.de


Copyright: Nel/Galerie Komische Meister
Copyright: Nel/Galerie Komische Meister

Copyrights: Mario Lars
Copyrights: Mario Lars

Rückblick Zille-Karikaturenpreis 2019

Die Wahrheit stört zuletzt!

"Flüchtlingskrise" heißt der Jury-Favorit des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises / Copyrights: OL
"Flüchtlingskrise" heißt der Jury-Favorit des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises / Copyrights: OL
OL alias Olaf Schwarzbach in Radeburg / Foto: Ufer
OL alias Olaf Schwarzbach in Radeburg / Foto: Ufer

Der Berliner Karikaturist OL ist mit dem Heinrich-Zille-Karikaturenpreis ausgezeichnet worden (links). Die besten Werke aller eingereichten Arbeiten stammen von 90 Künstlern und sind ab 15. Januar 2019 im frisch sanierten Heimatmuseum Radeburg zu sehen. Das Motto lautet "Die Wahrheit stört zuletzt!" und veranlasste viele Zeichner, humorvoll, tiefgründig und hintersinnig über das Thema Lüge und Wahrheit, Ehrlichkeit und Betrug nachzudenken. 

Aus der Laudatio von Jury-Mitglied Michael Ufert, Leiter der Heinrich-Zille-Oberschule Radeburg:

 

OL ist ein aufmerksamer, ein kritischer Beobachter. Er verfolgt die Veränderungen in der Gesellschaft genau, sieht die Menschen auf den Straßen, in den Parks, auf den Spielplätzen, kennt ihre Sorgen, ihre Befindlichkeiten, ihre Wünsche und Träume. Seit über 25 Jahren lebt Olaf Schwarzbach mittendrin im Prenzlauer Berg, zeichnet seine Comics und hält der Gesellschaft einen Spiegel vor. OL hat die Gentrifizierung des Viertels miterlebt, er kennt den alten und neuen Prenzlauer Berg, er hat schon zu Ost-Zeiten am Helmholtzplatz gelebt und später am Kollwitzplatz. Liebe Gäste, kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Ein Zeichner in Berlin, der die Gesellschaft portraitiert, der das Milieu in seinen Zeichnungen einfängt und dabei direkt, provokant und manchmal unbequem ist? Die Süddeutsche Zeitung fasst es folgendermaßen zusammen:

 

… Mit den Geschichten über die Mütter vom Kollwitzplatz ist er bekannt geworden als eine Art spätmoderner Heinrich Zille, dessen Figuren allerdings keine Drehorgelspieler im Hinterhof sind, sondern Bionade-Kisten schleppende Patchworkväter und ihre spätgebärenden Frauen

 

Liebe Gäste, lieber OL, wir hätten keine bessere Wahl für den ersten Preisträger des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises treffen können als dessen legitimen Nachfolger."

Die Berliner Zeitung schreibt:

 

OL hat am Sonntag einen Ausflug nach Sachsen gemacht, um sich ehren zu lassen. Der Cartoonist, der die Leser der Berliner Zeitung mit Serien wie „Die Mütter vom Kollwitzplatz“ und „Jürgen, der Trinker“ unterhält, durfte sich in Radeburg den ersten Heinrich-Zille-Preis abholen, den die Geburtsstadt des Zeichners verlieh. Bei seiner Runde durch den Ort stellte OL fest: „Radeburg ist kuschelig, mit Retro-Charme. Und im Geburtshaus von Zille befindet sich jetzt ein Getränkemarkt, was richtig gut passt.“ Der Heinrich-Zille-Preis gehört zu den besonders zerbrechlichen Ehrungen, denn es handelt sich um eine geschmackvolle Kleinplastik aus Glas. Dementsprechend vorsichtig wird der Preisträger damit umgehen: "Der kommt in die Vitrine."

Lo Graf von Blickensdorfs Cartoon
Lo Graf von Blickensdorfs Cartoon
Dieses Bild stammt von Thies Schwarz
Dieses Bild stammt von Thies Schwarz



Beteilgte Künstler: ADAM, Renate Alf, Reinhard Alff, Ulf Annel, Frank Bahr, Thomas Bengard (B.Unke), Harm Bengen, Olga Betermieux (BTX), Bettina Bexte, Axel Bierwolf, Karl-Heinz Brecheis, Georg Brückner, BURKH (Burkhard Fritsche), Peter Butschkow, Uli Döring, Rainer Ehrt, Katharina von Etzel, Exitussi, Tim Oliver Feicke, Marco Finkenstein, Uli Forchner, Rita Goldschmidt, Lo Graf von Blickensdorf, Katharina Greve, Steffen Gumpert, GYMMICK (Tobias Hacker), Cordula Haasis, Sven Häberlein, Peter Hampel, Ruth Hebler, Anton Heurung, Martina Hillemann, Michael Holtschulte, Steffen Huber, Mathias Hühn, Rudi Hurzlmeier, Helmut Jacek, Peter Jäckel, Steffen Jahsnowski, Monika Järvekülg/Estland, Dominik Joswig, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Uwe Krumbiegel, Tom Künzli/Schweiz, Jan Kunz, Mario Lars, Erik Liebermann, Thomas Luft, Til Mette, Denis Metz, MIRK (Michael Rickelt), MOCK (Volker Kischkel), Andreas Mücke, OL (Olaf Schwarzbach), Christiane Pfohlmann, Pfuschi/Schweiz, Andreas Prüstel, RABE (Ralf Böhme), Clemens Ratte-Polle, Erich Rauschenbach, Jan Rieckhoff, RIL (Lutz Richter), Berthold Ritter, Rainer Schade, Reiner Schwalme, Thies Schwarz, SOBE (Peter Zimmer), Oskar Staudinger, sutsche (Sylvia Nitsche), Rolf Tiemann, Jan Tomaschoff, Rainer Demattio, Beatrix von Velsen (vauvau), Regina Vetter/Schweiz, Dietmar Weber, Roland Weiß, Karsten Weyershausen, Sabine Winterwerber, Freimut Woessner, Miriam Wurster, Bernd Zeller


OL gewinnt Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2019

Herzlichen Glückwunsch! Der Berliner Karikaturist und Comiczeichner Olaf Schwarzbach erhält den erstmals vergebenen Heinrich-Zille-Karikaturenpreis. Das teilt die Stadt Radeburg mit, wo eine Jury aus 450 eingereichten Werken den Sieger ermittelte. Knapp 90 Künstler beteiligten sich an dem Wettbewerb. Das sächsische Radeburg ist der Geburtsort des Grafikers und Malers Heinrich Zille. Am 13. Januar 2019 wird dort die mit eintausend Euro dotierte Auszeichnung übergeben.

 

Die Jury wählte mehrheitlich die Zeichnung "Flüchtlingskrise" von Olaf Schwarzbach, alias OL. Auf der Siegerkarikatur ist eine Lehrerin zu sehen, die vor versammelter Schulklasse einem Schüler mitteilt: "Die Fünf in Mathe hat nichts mit der Flüchtlingskrise zu tun, Denis. Du warst schon vor 2015 dumm."

 

Das Bild, so Jury-Sprecher Mario Süßenguth, überzeuge mit Witz, zeichnerischer

Qualität und Doppelbödigkeit und treffe somit bestens das Motto des Wettbewerbs. Das Thema lautet "Die Wahrheit stört zuletzt!"

 

Er freue sich sehr darüber, so Olaf Schwarzbach, als Berliner Zeichner mit dem

Preis "des ollen Zille" geehrt zu werden. OL kam 1965 in Ostberlin zur Welt. Werke

von OL erscheinen unter anderem in der Berliner Zeitung, in der Zeitschrift Die

Zeit und bei n-tv.

  

Sponsor des Hauptpreises ist das Radeburger Unternehmen Megger Hagenuk KMT

Kabelmesstechnik GmbH. Außerdem wird während der Ausstellung zum aktuellen Wettbewerb mit über 100 Karikaturen (Eröffnung am 13. 01. 2019) ein Heinrich-Zille-Publikumspreis vergeben. Besucher können dabei in der Schau ihren Liebling küren. Die Radeburger Ideenwerk Kroemke GmbH stiftet dafür fünfhundert Euro.

 

Diese Medien berichten über den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis:

Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Berliner Morgenpost, B.Z. Berlin, RTL, n-tv, Sächsische Zeitung, Freie Presse, Dresdner Neueste Nachrichten


Geburtsstadt des Künstlers widmet sich aktuellen Karikaturen

Heinrich-Zille-Preis 2019

Das sächsische Radeburg, Geburtsort des Berliner Künstlers Heinrich Zille (1858 - 1929), schreibt erstmals einen Karikaturenpreis für den deutschsprachigen Raum aus.

 

Thema: „Die Wahrheit stört zuletzt!“

 

Der Hauptpreis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird Anfang Januar 2019 während eines Festaktes an eine Künstlerin oder einen Künstler vergeben. Sponsor des Hauptpreises ist das Radeburger Unternehmen Megger Hagenuk KMT Kabelmesstechnik GmbH. Weitere 500 Euro vergibt das Publikum während der Ausstellung an ihren Cartoonliebling. Diesen Publikumspreis stiftet die Radeburger Ideenwerk Kroemke GmbH. Für die Auswahl der besten Werke hat die Stadt eine Jury berufen.

 

Karikaturistinnen und Karikaturisten konnten sich bis 19. 11. 2018 hier bewerben!

 

Die Jury gibt ihre Entscheidung am Ende des Jahres bekannt. Der Heinrich-Zille-Karikaturenpreis und die damit verbundenen Ausstellungen werden fachlich von der Galerie Komische Meister Dresden unterstützt.

 

Schon seit dem 2. September 2018 gibt die Stadt Radeburg einen Vorgeschmack auf die Karikaturenkunst. In einem Teil des frisch sanierten Heimatmuseums in der Heinrich-Zille-Straße ist die Cartoon-Schau "Liebe, Lust und andere Katastrophen" ausgestellt - mit Werken u.a. von Barbara Henniger, Reiner Schwalme, Uwe Krumbiegel, Mario Lars, Til Mette und Klaus Stuttmann. Diese Ausstellung wird bis zum 15. Dezember 2018 zu sehen sein. Der Grafiker, Karikaturist, Maler und Fotograf Heinrich Zille wurde am 10. Januar 1858 in einem Haus am Radeburger Markt geboren. Nach dem Umzug der Familie ins nahegelegene Dresden, wo Heinrich eingeschult wurde, folgte um 1868 die Umsiedlung nach Berlin. Dort machte er sich als "Pinselheinrich" einen Namen als sozialkritischer Zeichner des einfachen Volkes. Bis heute gilt der gebürtige Sachse als Original der Hauptstadt.

Das Projekt in Radeburg wird gefördert im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtumbau-Ost. www.radeburg.de


Schwarzer Humor auf Tour

Copyrights: Denis Metz
Copyrights: Denis Metz

Mit schwarzem Humor und hinter- bis abgründigen Gedanken begegnen die Künstlerinnen und Künstler dem vermummten Sensenmann, dem großen Gleichmacher, dem Unausweichlichen des Lebens.

 

"Ich lach mich tot!", heißt die erfolgreiche Schau, die gern für Ihre Location gebucht werden kann.

 

Bis dahin empfehlen wir - auch als Geschenk für Leute mit Humor - unseren Katalog zur Ausstellung, den Sie hier bestellen können...

 


Die erfolgreiche Cartoon-Ausstellung jetzt mieten:

Vorsicht, Heimat!

Alle reden plötzlich von der Heimat! Ist sie bedroht wie ein aussterbendes Tier? Will uns jemand eine Heimat nehmen? Was ist das überhaupt und wo liegt sie genau? Wieviele davon darf man haben und wer bürgt dafür? Ein Minister kümmert sich neuerdings in Berlin persönlich um solche wichtigen Fragen. Und die besten deutschen Karikaturisten tun es auch, nur nicht ganz so bierernst.

Copyrights: BeCK
Copyrights: BeCK

"Vorsicht, Heimat!" heißt die Sommerausstellung auf Burg Stolpen bei Dresden. Zu sehen sind u.a. Werke von Ulf Annel, Uwe Krumbiegel, Nel, Mario Lars, Beck, Reiner Schwalme, Barbara Henniger, Schwarwel, Rudi Hurzlmeier, Til Mette, Axel Bierwolf, Georg Brückner, Dietmar Weber uvm. Bis Anfang November 2018 können Besucher die Schau bei kostenlosem Eintritt täglich von 10 bis 18 Uhr erleben - und bekommen dazu einen freien Ausblick ins Land der Heimat.

 

Das schreibt die Sächsische Zeitung...

Karikaturen der Extra-Klasse...

"Vorsicht, Heimat!" war zu sehen bis 4. November 2018

Burg Stolpen / Schlossstraße 10 / 01833 Stolpen

Täglich von 10 bis 18 Uhr, kostenfreier Eintritt


Diese Ausstellung könnte zu Ihrer Ausstellung werden

Publikumslieblinge des Deutschen Karikaturenpreises

Unsere Ausstellung war ein großer Publikumserfolg! Jetzt können auch Sie damit viele Besucher anlocken: 90 Cartoons - von uns für Sie gerahmt und aufpoliert!

 

Die Besten der Besten sind in diesem Reigen vereint - jedenfalls, wenn es nach Meinung der Besucher des Deutschen Karikaturenpreises geht. Seit dem Jahr 2000 haben dreizehn Künstlerinnen und Künstler diese wertvollste, weil ehrlichste aller Auszeichnungen erhalten. Denn wer die Mehrheit des Publikums auf seiner Seite hat, der muss tatsächlich alles richtig gemacht haben. Kein Aspekt des Lebens oder des Todes wird von den beteiligten Karikaturisten ausgespart. Ehe, Politik, Urlaub, Alter, Alltag, Technik und Sex - es gibt's nichts, worüber man nicht herzhaft lachen könnte - wenn es unsere Zeichner auf ihre ganz eigen Art und Weise Art darstellen. 

 

Die Galerie Komische Meister Dresden zeigt parallel zur Preisträgerschau fast 100 Werke der beliebtesten Zeichner aus ganz Deutschland. In der Galerie neben der Frauenkirche sind mit dabei: Barbara Henniger, Tetsche, Karl-Heinz Brecheis, Erich Rauschenbach, Klaus Stuttmann, Mario Lars alias Regge vom Schulzenhof, Christian Habicht, Rainer Ehrt, Mathias Hühn, Denis Metz, George Riemann, Michael Holtschulte, Martin Erl. 


Cartoon-Ausstellung bestellen und Freude bereiten

Lachen mit Lars!

Die witzigsten Farbfiguren der Welt zu Gast in Sachsen! Ansteckende

Krankheiten, Beerdigungen, Biohühner, Chinesen, Elektroautos, Fußballliebe,

Hunde, Katzen, Kühe, Leberwurst, Mindestlohn, Penisverkleinerung, Skifahren,

Spargel, Väter, Veganer, Windkraft und Zwangsarbeit – das alles sind Dinge, zu

denen Mario Lars ein guter Witz einfällt.

 

Fast täglich malt er seine Farbfiguren, wie er die kleinen Helden liebevoll nennt –

und lässt sie ihre Nöte, Gelüste und Launen via Sprechblasen in die Welt

posaunen.

 

Für den Betrachter ist das ein großes Vergnügen, manchmal erst beim zweiten

Hinsehen – immer aber mit dem gleichen Endergebnis des Lachens, Schmunzelns,

Kicherns oder Feixens. Diese Ausstellung können Sie bei uns für Ihre Zwecke bestellen!

Copyright: Mario Lars
Copyright: Mario Lars

Mario Lars wurde 1964 in Mecklenburg geboren und lebt dort heute noch. Der Zeichner heißt eigentlich Roland Regge-Schulz und führt in Gneven am Rande Schwerins eine kreative Enklave namens „Schulzenhof“.

 

Dort gedeihen Ideen für Komische Kunst und private Zukunft, denn hier leben ebenso seine Frau und vier Kinder. An diesem Ort produziert Lars auch unter den

Pseudonymen „Regge vom Schulzenhof“ oder unter „Roland Mitlinks“ Karikaturen,

Gemälde sowie Objektkunst.

 

Er führt ein Café, pflegt den Garten als Ausgleich zur tagesaktuellen Arbeit. Das

heißt, er setzt sich in seinen Karikaturen mit dem alltäglichen Geschehen in

Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft auseinander.

 

Seine Cartoons finden sich in verschiedenen Tagesblättern wie der Sächsischen Zeitung, bei Spiegel Online, im Eulenspiegel, in der Titanic sowie in Cartoon-Büchern und Sammelbänden. Preise sammelt er auch, unter anderem den zweiten Preis beim „European-Cartoon-Contest“, den dritten Platz beim „Deutschen Karikaturenpreis“ oder den zweiten Platz bei der „Rückblende“, dem deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur.


Locken Sie mit dieser Ausstellung viele Besucher zu sich

Hilfe, die Sachsen!

Die Sachsen sind ins Gerede gekommen - wegen ihres Dialekts, wegen ihrer Liebe zu Bohnenkaffee und Eierschecke, wegen ihrer Reiselust, wegen ihres Erfindergeistes, wegen der schönen Mädchen, die hier auf den Bäumen wachsen. Und neuerdings beäugt der Rest des Staates die Sachsen auch wegen ihrer eigenartigen politischen Haltung.

Sie können diese Ausstellung bei uns mieten! Unter dem Titel "Hilfe, die Sachsen!" zeigen die besten Karikaturisten der Republik, was ihnen aktuell zum weißgrünen Freistaat so alles einfällt. Die einen sehen das Land zwischen Elster und Neiße, zwischen Elbe, Spree und Mulde - milde. Andere wittern allerhöchste Gefahr, wenn sie von den vermeintlichen "patriotischen Europäern" oder von der duldsamen Mehrheit hören und sehen. Dabei besteht Sachsen nicht nur aus Pegida und AfD. Hier wurden einst die Sozialdemokratie geboren, einer verlorenen Schlacht und einem gescheiterten Philosophen monumentale Denkmäler gesetzt. Hier gibt es die Schweiz en miniature. Hier lässt sich wunderbar leben und schwelgen mit Radeberger Bier und Radebeuler Wein. Hier brachten es große Künstler weit - Richard Wagner und Karl May, Canaletto und Caspar David Friedrich. Auch über die machen die Cartoonisten ihre Witze, versprochen!  

 

Mit Werken von BeCK, Axel Bierwolf, Hauck und Bauer, Barbara Henniger, Rudi Hurzlmeier, Peter Jäckel, Uwe Krumbiegel, mars, Til Mette, Nel, RIL, Reiner Schwalme und Schwarwel.   


Diese Ausstellung kommt zu Ihnen - wenn Sie es wollen

100 irre gute Cartoons - von Arschkarte bis Zielgruppe

Uwe Krumbiegels präziser Blick in die Abgründe menschlicher Errungenschaften lässt uns erschaudern - vor Lachen. Wir sehen Frauen, Männer und Kinder, wie wir sie aus der real existierenden Welt kennen. Doch auf den knallbunten Bildern sind jene vermeintlich vertrauten Geschöpfe ein klein bisschen derber neben der Spur unterwegs als sonst. Uwe Krumbiegel, Jahrgang 1962, ist Sachse und gewann mit seinen Zeichnungen u. a. beim Stuttgart Award, beim Deutschen Cartoonpreis und beim Deutschen Karikaturenpreis. Jetzt erschien sein erstes Buch im Wiener Holzbaum Verlag "Die besten Cartoons von Uwe Krumbiegel". Die besten Werke daraus zeigt die Ausstellung. 

 

Sie können diese herzerfrischende Cartoonschau ab sofort bei uns mieten und zu sich holen - in Ihre Praxis oder in Ihre Klinik, in Ihre Kanzlei, in Ihr Museum, in Ihre Bank oder Sparkasse, in Ihre Firma oder als Begleitausstellung zu Jubiläen und festlichen Anlässen.

 

Kontakt:

GalerieKomischeMeister@web.de  (Mario Süßenguth / Dr. Peter Ufer)


Adam, Eva und die erogenen Zonen! Mit der Karikaturenausstellung "Liebe, Lust und andere Katastrophen" bietet die Galerie Komische Meister Dresden ihre erfolgreiche Cartoon-Ausstellung für Firmen, Vereine und andere Institutionen als Leihausstellung an - hier können Sie mehr erfahren. Das künstlerische Werk umfasst bis zu 180 unterschiedliche Motive von den besten Cartoonisten Deutschlands. Die Schau ist für Räume ab 60 Quadratmeter geeignet. Alle ausgestellten Cartoons sind außerdem als limitierte und signierte Fine-Art-Druckgraphiken käuflich.

 

Und so berichtete SPIEGEL ONLINE über "Liebe, Lust und andere Katastrophen" 

Zeichnung: BeCK
Zeichnung: BeCK

Galerie Komische Meister Dresden

Kontakt für Leihgaben und Ausstellungen:

Mario Süßenguth / Dr. Peter Ufer

GalerieKomischeMeister@web.de